AVRAM Ensemble

 

 

Schirin Partowi — Gesang, Konzept
Murat Çakmaz — Ney
Rhani Krija — Percussion
Markus Wienstroer — Gitarre
Konstantin Wienstroer — Bass
Peter Ehm — Clarinette
(Matthias Kurth — Gitarre)
(Kai Bettermann — Sprecher)
(Ilil Land-Boss — Sprecherin)



 

       

 

   
  

Die AVRAM-Idee wurde im Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 geboren. Schirin Partowi hatte in Essen unter anderem einige interkulturelle Gesangsauftritte. Sie weckte die Aufmerksamkeit von Pfarrer Willi Overbeck, Gründer des Interreligiösen Rats der Stadt Essen, (IRE). Er sah in der Musik eine Möglichkeit, über Runde Tische und Podiumsdiskussionen hinaus, wirklich in der Tiefe zu berühren und zu bewegen. Es folgten erste gemeinsame Aktionen, wie das Hohe Friedensfest 2010 der Städte Augsburg und Essen, an dem auch ein bemerkenswerter Neyspieler (Murat)mitwirkte und eine politisch motivierte Aktion gegen Rechts in der Essener Fatih Moschee.

Schirin Partowi singt in der Fatih-Moschee in Essen-Katernberg innerhalb eines Friedensgebetes der Religionen christliche und islamische Lieder. Damit war der Grundstein für ein zukunftsträchtiges Vorhaben gelegt und in kurzer Zeit entstand um Schirin und Murat das Ensemble, das sich den Namen AVRAM gab.

Das Musikprojekt startete im Jahr 2011 unter dem Namen Abrahamkonzerte. Den Namen Abrahamkonzerte kreierte Organisator Willi Overbeck als schlüssige Entwicklung aus der Abraham-Karawane, einer Friedensaktion, die er zusammen mit den Künstlern des Engel der Kulturen und weiteren Mitstreitern aus dem Bereich der Religionsgemein¬schaften im Kulturhauptstadt¬-jahr RUHR 2010 organisiert hatte. Hierbei wurde eine große, radförmige, symbolische Skulptur, der Engel der Kulturen, von Essen aus über Pécs in Ungarn und über den Balkan, bis nach Istanbul gerollt und verband somit die drei Kulturhauptstädte Europas miteinander.

In der Folge traten AVRAM und der Engel der Kulturen oft gemeinsam und sich ergänzend in groß organisierten Veranstaltungen auf, bei denen die Ministerpräsidentin von NRW, Landräte oder Oberbürgermeister die Schirmherrschaft übernahmen. In mehr als 30 Konzerten in Kirchen, Synagogen und Moscheen konnte AVRAM sehr bewegende Erfahrungen sammeln und viel Dankbarkeit aus allen Religionskreisen erfahren. Einhellige Meinung war, dass das Zusammenspiel der Musiker einlädt, das Andere in seiner Verschiedenheit und seinem Reichtum zu respektieren, aber auch das Gemeinsame und den wechselseitigen Einfluss zu erkennen und daraus ein tiefer gehendes Verständnis füreinander zu entwickeln.

 
  

"AVRAM - das sind eine ausdrucksstarke deutsch-persische Sängerin aus dem Sauerland, ein türkischer Ney-Flötist und ein ebensolcher Percussionist, der aus der Barbuka den Rhythmus fast schon melodisch spielt, ein (Flemenco-)Gitarrist, ein empathischer Klezmer-Klarinettist und ein Bassist mit hiesigen Wurzeln sowie ein Rezitator. Die Lieder (oder ihre auf dem Glauben basierenden Texte) sind Jahrhunderte alt, sind christlich, islamisch, jüdisch. Sie klingen nach Taurus und Atlas, nach Andalusien und Anatolien, nach Jerusalem, Beirut und Rom. Sind Brücken zwischen Kulturen, nehmen einen mit auf eine Reise rund ums Mittelmeer, weiter bis Mesopotamien. Sind Lachen und Weinen. Sind Lebensfreude, die zu verstehen man nicht die Sprache des anderen können muss. Das hatte viel Format - und klingt noch lange nach." (Gießener Allgemeine Zeitung)

 
   
 

 

 

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07.12.2016 - Wuppertal - Ev. Citykirche
04.11.2016 - Düsseldorf - Christuskirche
01.10.2016 - Essen - Abschlusskonzert Interkulturelle Woche
23.09.2016 - Münster - Petrikirche
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